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 | |  |  | | Erläuterung |  | | Die Netzwerkschicht oder auch Vermittlungsschicht genannt, leistet die Wegeermittlung und die Durchleitung der Pakete durch ein vermaschtes Netz. Dabei wird unter einem verbindungsorientierten und einem verbindungslosen Dienst unterschieden. Beim verbindungsorientierten Dienst wird eine virtuelle Verbindung zwischen den Endteilnehmern aufgebaut und die Pakete nur auf diesem Weg übertragen. Der Vorteil dieses Verfahrens ist, dass im fehlerfreien Fall keine Überholvorgänge auftreten und die Verzögerungszeit für die einzelnen Pakete durch das Netz etwa gleich ist. Das bedeutet, dass für die darüberliegende Transportschicht der modulo-m-Zähler zur Korrektur der Reihenfolge kleiner sein kann. Der Nachteil ist, dass für den Verbindungsaufbau und –abbau Zeit und Ressourcen beansprucht werden und beim Zusammenbruch einer Verbindung kein alternativer Weg zur Verfügung steht. Der verbindungslose Dienst hat Vorteile bei kurzen Datenlängen (Austausch weniger Pakete zwischen Anwendungen) und gestörten Netzen. Netzknoten, die Pakete weiterleiten, nennt man Router. Bei Feldbussen, die meist nur aus einem einheitlichen Bus ohne Maschen bestehen, fehlt die Netzwerkschicht im Protokollstack. |  |
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