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Verfahren
Repräsentationsbedingung
Methode/Technik:12194
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Beschreibung
Die Abbildung durch ein Maß muss empirische Relationen erhalten. Das heißt, wenn zwei Gegenstände in der realen Welt in einer empirischen Relation zueinander stehen, müssen auch die durch das Maß zugewiesenen Messwerte in einer formalen Relation mit entsprechenden Eigenschaften stehen.

Diese Forderung stellt sicher, dass Eindrücke über Beziehungen zwischen Objekten der realen Welt korrekt durch die Messwerte widergespiegelt werden. Die Prüfung der Repräsentationsbedingung ist Aufgabe der internen Validierung von Maßen.

Beispiel:
Bei der Messung der Länge einer Wegstrecke sollten Messwerte für offenbar längere Strecken größer sein als die Messwerte für kürzere Strecken. Bei der Messung von Temperatur sollten Messwerte für fühlbar wärmere Dinge größer als die Messwerte für fühlbar kältere Dinge sein. Bei der Messung von Komplexität von Programmen sollten Maße die Relation "komplexer als" erhalten, wobei es strittig sein kann, wann ein Programm "komplexer" als ein anderes eingestuft wird.
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