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Verfahren
Das Capability Maturity Model (CMM)
Methode/Technik:16370
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Beschreibung
Das Capability Maturity Model (CMM) entstand seit 1991 am Software Engineering Institute (SEI) der Carnegie Mellon University in Pittsburgh und hat seitdem immer wieder Aktualisierungen erfahren [Paulk95]. Im Folgenden wird eine knappe Übersicht und eine Bewertung des CMM gegeben.

Das CMM geht von der Grundannahme aus, dass eine Verbesserung der Softwareentwicklungsprozesse innerhalb eines Unternehmens einen wesentlichen Beitrag sowohl zur Verbesserung der Qualität der erstellten Software als auch zur Genauigkeit der Planung von Terminen und Ressourcen leistet. Entwicklungsprozesse umfassen in diesem Zusammenhang auch Prozesse der Projektplanung, des Projektmanagements und die Integration dieser softwarezentrierten Prozesse in die strategischen Planungen des gesamten Unternehmens.

Je systematischer die Softwareentwicklung geplant und durchgeführt wird, und je besser sie in die unternehmerische Gesamtplanung integriert wird, umso höher ist die „Prozessreife“ eines Unternehmens zu bewerten. CMM bewertet nicht die Qualität der Softwareentwicklung an sich, sondern beschreibt die Prozessreife eines Unternehmens. Die Qualität der entwickelten Software hängt von den Entwicklungsprozessen ab, für die wiederum die Prozessreife einer Unternehmung den Boden bereitet.

Prozessverbesserung wird nicht mit dem Ziel durchgeführt, die Entwickler schneller arbeiten zu lassen. Stattdessen soll ein Umfeld geschaffen werden, in dem chaotisches Vorgehen und der Umfang für aufwändige Nacharbeiten an Code, Design oder Architektur drastisch reduziert werden.

Das CMM fußt auf Beobachtungen in der Industrie. Es handelt sich um systematisch erfasste und gründlich untersuchte „Best Practices“, also um einen pragmatischen empirischen Ansatz – nicht um ein wissenschaftlich begründetes, auf einer Theorie aufgebautes System. Diese Tatsache macht es für den praktischen Einsatz wertvoll. Sie begründet auch einen gewissen Interpretations- und Beurteilungsspielraum, um die speziellen Gegebenheiten zu berücksichtigen.

Die Reifegradstufen des CMM

Prozessaspekte

Prozessverbesserung entlang der fünf Levels
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