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 | |  |  | | Beschreibung |  | Jeder Level wird durch eine Menge von Prozessaspekten („Key Process Areas“, KPAs) definiert. Um einen Level zu erreichen, müssen die Forderungen an alle KPAs dieses Levels und aller darunter liegenden Levels erfüllt werden. Jedes KPA wiederum wird beschrieben durch eine Menge von gemeinsamen Merkmalen („common features“), welche in Ziele, Verpflichtungen, Fähigkeiten und Aktivitäten aufgeschlüsselt sind und festlegen, was durchgeführt werden muss, um das KPA zu erfüllen.
Die Prozessaspekte innerhalb eines Levels sind nicht geordnet. CMM lässt nur ganzzahlige Levels zu – z. B. erreicht eine Organisation, die alle KPAs von Level 2, einige KPAs von Level 3 und ein KPA aus Level 4 erfüllt, auch nur Level 2.
Einige Themen ziehen sich durch alle KPAs hindurch und sind in vielen geforderten Verpflichtungen und Aktivitäten zu finden:
- Geplantes Vorgehen: Auf Projektebene sollen jeder Schritt, jede Entscheidung und auch jede eventuelle Verzögerung nachvollziehbar sein. Auf Organisationsebene soll aus jedem Projekt gelernt werden, um die Planung und Durchführung für das nächste Projekt noch weiter verbessern zu können.
- Transparenz des Prozesses und des aktuellen Projektfortschritts:
- Für alle Beteiligten: Kunde, Management, Projektleitung, Entwickler, Qualitätssicherung.
- In allen Richtungen: Der Kunde weiß, was im Projekt passiert, das Management und die Projektleitung kennen den Status, die Entwickler kennen die tatsächlichen Ziele des Managements und die Wünsche des Kunden. Die Quali-tätssicherung kennt den Stand des Projektes und kann helfen, die Qualität zu erhöhen. Es gibt keine Überraschungen über Verzögerungen oder plötzlich auftretende Wünsche.
- Ziel der Transparenz ist insbesondere, eine in jeder Hinsicht sachliche Auseinandersetzung zu den Themen zwischen allen Beteiligten zu erreichen.
- Kommunikation: Häufige Reviews: „horizontal“ (peer reviews mit dem Ziel der QS) und „vertikal“ (mit Projektleitung und Senior Management, mit zwei Zielen: QS und die Verbreitung von inhaltlichem Wissen über das Projekt).
CMM erhebt den Anspruch, generell für jede Art der Softwareentwicklung anwendbar zu sein, ungeachtet der Anwendungsdomäne, der Organisationsform und der Projektgröße.
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