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 | |  |  | | Beschreibung |  | Die Modellkalibrierung (Feinabstimmung) erfolgt nach der Modellvalidierung. Hierbei werden Vergleichsmessungen genutzt, um das Modellverhalten möglichst genau an das reale System anzugleichen.
Dabei werden System und Modell einer Last ausgesetzt, die so gleichartig wie möglich sein soll. In verschiedenen Fällen ist es sogar möglich, die gleiche Last zu verwenden. Wenn eine synthetische Last genügend detailliert modelliert ist, kann sie sowohl für das System als auch für das Modell verwendet werden. Umgekehrt können von einer real vorhandenen Last Aufzeichnung gemacht werden, die dann für die Simulation verwendet werden.
Vergleich zwischen Modellergebnissen und gemessenen Werten
In jedem Fall werden Messergebnisse und Simulationsergebnisse erzeugt. Aufgabe der Feinabstimmung durch Messung ist es nun, eine Einstellung des Modells zu finden, bei der Messergebnis und Simulationsergebnis übereinstimmen.
An dieser Stelle soll darauf hingewiesen werden, daß die Messung eine wichtige Ergänzung für die Validierung ist. Wenn jedoch die Messung falsch ist, wird durch die Feinabstimmung auch das Modell falsch. Und ein strukturell falsches Modell wird auch durch eine Feinabstimmung nicht korrigiert. Der Vergleich mit einer Messung am realen System hat seine Grenzen. In aller Regel sind nur die, für eine Leistungsbewertung wesentlichen Aspekte eines System, in einem Modell berücksichtigt. Das komplette System oder gar unbekannte Systemfehler können nicht im Modell nachgebildet werden. In solchen Fällen kann die Feinabstimmung eben nur innerhalb bestimmter Grenzen erfolgen. |  |
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