Eintrag kommentierenErfahrung zum Thema berichtenEintrag bewerten
Dieser Eintrag wurde im Schnitt mit 0 von 5 Punkten bewertet
Verfahren
Zusammenspiel der Teilbereiche - Teil 2
Methode/Technik:19690
Externe Quellen zum Thema NEU: Externe Quellen zum Thema suchen 
Beschreibung
Ein wichtiges Anwendungsfeld der Software-Visualisierung ist die Hilfe beim Verstehen bereits existierender Software. Dieser Bereich wird in erster Linie durch die statische und/oder dynamische Programm-Visualisierung abgedeckt.

Die folgende Abbildung verdeutlicht das Zusammenspiel zwischen statischer und dynamischer Programm-Visualisierung:
Zum Vergrößern bitte klicken
Zusammenhang von statischer und dynamischer
Programm-Visualisierung.

Ausgehend vom vorliegenden Quelltext erlaubt die statische Programm-Visualisierung, die Codestruktur und spezifische statische Programmdaten geeignet darzustellen. Eine Möglichkeit ist die direkte Verknüpfung von Source Code und den daraus gewonnenen internen Informationen, wie es zum Beispiel das Visualisierungswerkzeug SeeSoft mit einer innovativen, zoomfähigen Zeilendarstellung realisiert. Die Darstellung der Ein- und Ausgabedaten des Programms fällt für gewöhnlich in den Bereich der "klassischen" Datenvisualisierung.

Neben der Analyse in statischer Form wird versucht, auch die Dynamik bei der Programmausführung in geeigneter Art und Weise zu berücksichtigen, um damit das Verstehen der Software zu fördern. Die dynamische Programm-Visualisierung dient dazu, das Programmverhalten anschaulich zu repräsentieren. Dazu wird der Source Code durch einen zwischengeschalteten Instrumentierer in instrumentierten Quellcode umgewandelt. Bei der Instrumentierung wird der Quellcode durch ein spezielles Werkzeug (Instrumentierer) analysiert. In den Quellcode werden Zähler eingefügt, um während der Programmausführung Daten sammeln zu können. Anschließend wird der instrumentierte Code durch den Compiler übersetzt. Wird das Programm ausgeführt, werden alle Zähler, die durchlaufen werden, entsprechend der Anzahl der Ausführungen erhöht. Die Zählerstände (Beobachtungsdaten) können ausgewertet und für die Erzeugung der Visualisierung verwendet werden.

Wird während der Ausführung des Programms eine dynamische Visualisierung erzeugt, und zum Beispiel die aktuell abgearbeitete Programmzeile kontinuierlich hervorgehoben, spricht man von dynamischer Programm-Visualisierung. Die Repräsentation der während des Programmablaufs gewonnenen Beobachtungsdaten und der Änderungen der internen Datenstrukturen hingegen werden zur dynamischen Daten-Visualisierung (Datenanimation) gezählt.

Zurück zu: Zusammenspiel der Teilbereiche - Teil 1
Externe Quellen zum Thema NEU: Externe Quellen zum Thema suchen 
 Eintrag kommentieren 
 Eintrag bewerten 
 Erfahrung zum Thema berichten 
Zu dieser Seite wurden noch keine Kommentare oder Bewertungen abgegeben.
 
Zum Seitenanfang Top Drucken Impressum AGB
Home

VSEK ©2001-2012