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 | |  |  | | Beschreibung |  | In dem populären Refactoring-Buch [ Fow99] beschreiben Beck und Fowler einen Katalog sogenannter "Bad Smells in Code", die sie als Ausgangspunkt für anschließendes Refactoring nutzen. Ein bad smell beschreibt generell zu vermeidende Strukturen des Quellcodes, die erfahrungsgemäß zu schlechter Wartbarkeit oder Verstehbarkeit führen. Von „Bad Smells“ wird insbesondere im objektorientierten Umfeld gesprochen, weil sie sich häufig auf objektorientierte Systeme beziehen. Einige Beispiele für sind:
- Duplicate Code: Quellcode wird mit Hilfe von „cut and paste“ wiederverwendet, so dass Duplikate entstehen. Auf die Analyse von Quellcodeduplikaten wird separat eingegangen (siehe: Duplikatanalyse).
- Divergent Change: Änderungen einer bestimmten Menge von Teilanforderungen (z.B. neue Datenbankanbindung, neues Ausgabeformat) betreffen jeweils eine charakteristische Untermenge von Methoden einer Klasse. Diese Untermengen sollten in jeweils separate Klassen aufgegliedert werden.
- Feature Envy: Die Methoden einer Klasse greifen häufiger auf die Elemente einer anderen Klasse zu, als auf die Elemente der eigenen Klassen. Dann ist es ggf. günstiger diese Methoden in die andere Klasse zu verlagern (es gibt Ausnahmen, z.B. beim
Entwurfsmuster "Visitor" ist dies explizit gewollt).
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