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Verfahren
Konnektoren einer Service-orientierten Architektur
Methode/Technik:21902
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Beschreibung
Im Allgemeinen versteht man unter Konnektoren Kopplungen zwischen den Komponenten einer Architektur. Dabei kann das Verständnis für das Konzept der Konnektoren in verschiedenen Architekturtypen stark differieren. Einerseits können Konnektoren auf Basiselemente einer Plattform abgebildet sein – beispielsweise ein MessageConnector, der auf das Konzept "entfernter Methodenaufruf" abgebildet wird und somit Teil einer Middleware ist. Andererseits existieren in bestimmten Architekturen derart komplexe Kopplungen zwischen den Komponenten, dass Konnektoren direkt auf Kopplungsbausteine (Komponenten) abgebildet werden. Beispielhaft seien hier Multiagentensysteme genannt, in denen durchaus Anwendungsgebiete für explizite (Inter-Agenten-) Konnektoren zu finden sind.

Bei der Service-orientierten Architektur sind ebenfalls Konnektoren zu betrachten. Die Notwendigkeit ergibt sich aus der losen Kopplung der einzelnen Komponenten. Die Konnektoren einer SOA werden durch die Basisinteraktionen bestimmt. Eine SOA definiert dabei folgende vier Basisinteraktionen:
  1. register -Registrierung eines Dienstes bei einer Registry
  2. find - Suchanfrage eines Dienstnutzers an ein Registry
  3. bind - Herstellen der Bindung eines Dienstes an einen Nutzer
  4. execute - ,,Absetzen“ einer Anfrage an einen (gebundenen) Dienst


Diese vier Basisinteraktionen finden immer zwischen bestimmten Komponenten einer SOA statt (siehe Abbildung).

SOA

Dabei definieren sie zugleich vier Konnektoren, die diese Interaktionen modellhaft beschreiben können. Zu nennen sind hierbei:
1. RegisterConnector
2. FindConnector
3. BindConnector
4. ExecuteConnector
Diese Konnektoren sind jedoch selbst schon komposite Konnektoren. Elementarkonnektoren einer SOA lassen sich beispielsweise bei der Telekommunikation finden. Für dienstorientierte Systeme der Telekommunikation sind dort folgende vier sog. Dienstprimitive definiert:
1. Request,
2. Indication,
3. Confirmation und
4. Response.
Eine SOA muss somit nur diese vier Dienstprimitive als Elementarkonnektoren anbieten, aus denen dann sämtliche weiteren Interaktionen als komposite Konnektoren abgeleitet werden können.
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