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 | |  |  | | Beschreibung |  | Anforderungen werden im extreme Programming in Form von User Stories erhoben. Anforderungen werden vom Kunden umgangssprachlich mit wenigen Sätzen in User Stories beschrieben und mit Skizzen illustriert. User Stories werden auf Story Cards (Karteikarten) aufgeschrieben und sind informeller als die in der UML definierten Use Cases. Sie ersetzten in XP eine umfangreiche Anforderungsdefinition.
Über die Diskussion der Entwickler mit dem Kunden werden die User Stories bei Bedarf konkretisiert. Ein Qualitätskriterium ist die Testbarkeit. Die User Stories sind die Grundlage für die Akzeptanztests und müssen am laufenden System nachvollzogen werden können. Im Akzeptanztest muss am System feststellbar sein, ob es die Stories korrekt umsetzt.
Die Kosten für Umsetzung werden für jede User Story von den Entwicklern geschätzt, beispielsweise über Analogieschätzung auf der Basis ähnlicher bereits implementierter User Stories. Eine gute Story kann innerhalb einer Entwicklerzeit von mindestens einer aber höchstens drei idealen Entwicklerwochen (Wochen ohne zusätzliche Belastungen) mit wenig Risiko umgesetzt werden. Umfangreiche oder riskante User Stories werden aufgeteilt oder mit kleinen Prototypen (Spikes) erforscht. |  |
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