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Verfahren
UML State Charts (Fortsetzung)
Methode/Technik:2565
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Beschreibung
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Während bei eingebetteten Systemen eine Übersetzung des Statechart in Code zumindest für Simulations-Zwecke üblich ist, hat sich in der objekt-orientierten Software­entwicklung ein andere Verwendung durchgesetzt: In einer abstrakten Modellierung werden zunächst zahlreiche Frei­heiten, z.B. die verwendete Kommunikationsform für „Teil A kommt“, offen gelassen. Die Darstellung ist meist nicht vollständig, im Beispiel wurde etwa auf Fehlerbehandlung sowie die Implementierung von Aktionen durch Methoden bewusst verzichtet. Diese Entscheidungen werden in einer späteren Phase bei der manuellen Über­setzung in Code getroffen. OO-Statecharts werden daher meist zur Darstel­lung essentieller Eigenschaften, nicht aber für alle Imple­mentierungsdetails benutzt.

Ähnlich zu Sequenzdiagrammen ist somit auch die Inter­pretation von Statecharts in hohem Maße vom Anwen­dungsbereich und Verwendungszweck geprägt. Auch State­charts unterstützen verschiedene Kommuni­kations­formen. In klassischen objekt-orientierten Systemen herrscht der Methoden­aufruf vor; in verteilten, eingebet­teten Systemen wird nachrichten­basierte Kommunikation in verschiedenen Varianten verwendet. Üblich sind gepufferte als auch unge­pufferte Kommunikations­mechanismen. Wesentlich für die Anwendung ist deshalb auch hier die Auswahl eines für das Zielsystem geeigneten Werkzeugs.
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