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 | |  |  | | Beschreibung |  | Es liegt in der Natur der Sache, dass die manuelle Umsetzung eines konzeptionellen, abstrakten Entwurfes in konkreten Programmcode Zeit kostet und Personalressourcen bindet. Nicht unüblich sind 20-30% des Gesamtaufwands für die Codierung.
Die automatisierte Erstellung von Programmcode ist ein Mittel, diesen Aufwand und die damit verbundenen Kosten zu reduzieren, sowie die Produktivität der Softwareerstellung zu erhöhen, da manuelle Programmieraufgaben reduziert werden. Durch den Einsatz von Entwurfsmustern (Pattern) im Entwicklungsprozess wird der Entwickler von Routineaufgaben entlastet. Entwurfsmuster sind i. d. R. unabhängig von der eingesetzten Programmiersprache und dem fachlichen Kontext und können in den vielfältigsten Projekten eingesetzt werden. Viele MDA-Werkzeuge bieten gegenwärtig umfassende und detaillierte Templates für die Transformation von Modellen und die Generierung von Quellcode an.
Weiteres Potential zur Realisierung von Produktivitätssteigerungen beinhaltet die im MDA-Konzept vorgesehene Trennung des fachlichen Softwareentwurfs von der technischen Implementierung sowie die Spezialisierung der an der Entwicklung beteiligten Personen. Die Trennung der fachlichen und technischen Aspekte in Form von plattformunabhängigen Modellen (PIM) und plattformspezifischen Modellen (PSM) ermöglichen eine stärkere Fokussierung der am Projekt beteiligten Personen auf ihre jeweiligen Problembereiche und Kernaufgaben. Der Experte für die fachlichen Aspekte der Anwendung kann sich verstärkt auf den fachlichen Entwurf des Softwaresystems konzentrieren. Der Architekt oder Plattformexperte fokussiert sich auf die plattformspezifischen Implementierungsaspekte und den Transformationsprozess.
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