Die MDA vereint eine Vielzahl von standardisierten Technologien der OMG. Nur mit Hilfe dieser Technologien lässt sich der prinzipielle Ansatz der MDA umsetzen. Im Rahmen der MDA sind folgende Technologien von Bedeutung:
UML Die Unified Modeling Language (UML) ist integraler Bestandteil der MDA-Konzepte. In der aktuellen Version UML 2.0 wird durch die Erweiterung hinsichtlich Metamodellierung und Profilmechanismus der MDA-Ansatz unterstützt. Die UML dient der (graphischen) Beschreibung von Modellen, die je nach Modellart z. B. die
Struktur oder das Verhalten festlegen. Hierzu werden (bzw. wurden bereits) diverse Erweiterungen in Form von Plattformprofilen (wie z.B. UML/Realtime für Echtzeitanwendungen) konzipiert, um der UML immer mehr Plattformen zu erschliessen.
UML-Profil UML-Profile sind der Standardmechanismus zur Erweiterung des Sprachumfangs der UML, um sie an spezifische Einsatzbedingungen (z. B. fachliche oder technische Domänen) anzupassen.
MOF Die Meta Object Facility (MOF) ist ein Standard der OMG zur Definition von Metamodell-Sprachen. Die MOF ist auf der Meta-Metamodellebene angesiedelt und definiert den Aufbau der Metamodellebene auf der z. B. UML und CWM liegen.
XMI eXtensible Markup Language Metadata Interchange (XMI) ist ein XML-basiertes Austauschformat für UML Modelle, was die Interoperabilität von Modellen zwischen verschiedenen Werkzeugen unterschiedlicher Hersteller ermöglicht. So lassen sich mittels der MDA die Modelle zwischen verschiedenen Werkzeugen und Werkzeugkategorien unterschiedlicher Hersteller austauschen.
CWM Das Common Warehouse Metamodel (CWM) ist ein von der OMG entwickeltes und standardisiertes Referenzmodell für den formalen und herstellerunabhängigen Zugriff und Austausch von Metadaten in der Domäne Data Warehousing.