Die Projektdurchführungsstrategie stellt die Reihenfolge der im Projekt zu erreichenden Entscheidungspunkte fest und bildet das Grundgerüst für eine detaillierte Projektplanung und –organisation.
Zuerst werden die initialen Produkte, die von den Entscheidungspunkten vorgegebenen Produkte und die zugehörigen Aktivitäten eingeplant. Weitere einzuplanende Produkte und Aktivitäten ergeben sich aus den so genannten erzeugenden Produktabhängigkeiten. Eine erzeugende Produktabhängigkeit besagt, dass bestimmte Inhalte in einem bereits erstellten Produkt die Erstellung weiterer Produkte verbindlich nach sich zieht.
Das V-Modell XT legt die notwendigen Verfahren fest, um den Projektfortschritt und die Projektrisiken kontinuierlich und systematisch zu überprüfen, damit auf Schwierigkeiten im Projektverlauf steuernd reagiert werden kann.
Die Entscheidungspunkte markieren Qualitätsmesspunkte zur Entscheidung über den Projektfortschritt, die Produktqualität und die weitere Projektdurchführung auf Basis der im Entscheidungspunkt vorzulegenden Produkte. Hier werden das Budget und die Resourcen für den nächsten Projektabschnitt freigegeben. Negative Entscheidungen über den Projektfortschritt werden grundsätzlich analysiert, um entsprechende Gegenmaßnahmen rechtzeitig einleiten zu können.
Die konsequente Anwendung der Projektdurchführungsstrategien führt zu einer risikomindernden Projektsteuerung.
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