Eintrag kommentierenErfahrung zum Thema berichtenEintrag bewerten
Dieser Eintrag wurde im Schnitt mit 0 von 5 Punkten bewertet
Verfahren
Tailoring des RUP - Schritte 5 bis 7
Methode/Technik:28507
Externe Quellen zum Thema NEU: Externe Quellen zum Thema suchen 
Beschreibung
Während die Schritte 1 bis 4 den RUP im Kern an das Projekt angepasst haben, widmen sich die Schritte 5 und 6 der Umsetzung der daraus resultierenden Aktivitäten. Im Schritt 7 wird dann während der Projektdurchführung der angewendete Prozess einer kontinuierlichen Verbesserung unterzogen.

Doch zunächst zu den Schritten fünf und sechs.

Schritt 5: Vorbereiten des zugeschnittenen RUP für das Projekt

In diesem Schritt wird der zugeschnittene Prozess für das konkrete Projekt angepasst. Dazu werden der zeitliche Ablauf im Projekt und die formalen Anforderungen an die Artefakte festgelegt. Weiterhin werden Richtlinien angefertigt und Artefaktvorlagen vorbereitet. Der Umfang dieser Aufgaben ist abhängig von der Ausführlichkeit und der Projektfokussierung des bisher spezifizierten Prozesses.

Schritt 6: Bekanntgeben des zugeschnittenen RUP

Ist der RUP formal angepasst, muss er den Projektmitgliedern bekanntgegeben werden. Eine Möglichkeit besteht in der Vorstellung der durch den RUP-Builder erzeugten Website. Solch eine Vorstellung kann in einer zweistündigen Unterweisung, aber auch einer formalen Schulung, erfolgen. Der Umfang der Vorstellung ist abhängig von der Projektgröße und den Erfahrungen der Projektteilnehmer mit ähnlichen Entwicklungsprojekten. Grundsätzlich sollte jedem Projektmitglied die mit dem RUP-Builder erzeugte Website zur Verfügung gestellt werden.
Neben der Vorstellung des initialen Prozesses gehört auch die Bekanntgabe von Änderungen am Prozess während der Projektdurchführung zu diesem Schritt.

Schritt 7: Warten des zugeschnittenen RUP

Während der Projektdurchführung muss der zugeschnittene RUP immer aktuell gehalten werden. Besonders zu Beginn des Projekts kommt es häufig zu kleinen Änderungen im Vorgehen. In Reviews wird deshalb der Prozess überprüft und ggf. angepasst. Die iterative Entwicklung erleichtert hierbei die kontinuierliche Verbesserung des Entwicklungsprozesses, indem sie die unkomplizierte Übernahme kleinerer Änderungen mit der nächsten Iteration ermöglicht. Große Änderungen dagegen werden außerhalb des Projekts besprochen und sind mit den Prozessen im Unternehmen abzustimmen.

Damit entsteht eine Abfolge von Schritten, die für das Warten des zugeschnittenen RUP verbindlich ist:
  1. Definieren eines Prozesses,

  2. Durchführen der Projektarbeit auf Basis des definierten Prozesses,

  3. Einschätzen der Arbeit,

  4. Verfeinern des Prozesses für die nächste Iteration.
Externe Quellen zum Thema NEU: Externe Quellen zum Thema suchen 
 Eintrag kommentieren 
 Eintrag bewerten 
 Erfahrung zum Thema berichten 
Zu dieser Seite wurden noch keine Kommentare oder Bewertungen abgegeben.
 
Zum Seitenanfang Top Drucken Impressum AGB
Home

VSEK ©2001-2012