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 | |  |  | | Beschreibung |  | Die Systeme innerhalb einer Branche, eines Unternehmens oder eines Aufgabenbereiches erfüllen ähnliche Anforderungen. Diese Systeme können daher mit ähnlichen Konzepten, Architekturen, Komponenten und anderen Bestandteilen entwickelt werden. Dies ist der Ansatzpunkt von Referenzarchitekturen, sie wollen Softwaresysteme vereinheitlichen und die systematische Wiederverwendung fördern.
Eine Referenzarchitektur ist eine abstrakte Softwarearchitektur, sie definiert Strukturen und Typen von Software-Elementen sowie deren erlaubte Interaktionen und ihre Verantwortlichkeiten speziell für einen Anwendungsbereich. Die Strukturen sind jeweils für alle Systeme innerhalb einer Domäne anwendbar.
Referenzarchitekturen bilden somit die Grundlage für neue Softwaresysteme. Ein System ist zu einer Referenzarchitektur konform, wenn sich die Struktur oder die Strukturen der Referenzarchitektur darin wieder finden. Es muss Schnittstellen, Schichten oder Komponenten enthalten, die wie in der Referenzarchitektur in Beziehung stehen. Ein System kann zu mehreren Referenzarchitekturen konform sein, da es verschiedene Strukturen aufweisen kann.
Viele Unternehmen und Unternehmenskonsortien definieren eigene Referenzarchitekturen: Prominentes Beispiel ist AUTOSAR (Automotive Open System Architecture) für Software im Fahrzeug. sd&m-Quasar ist ein Beispiel für Referenzarchitekturen im Bereich der betrieblichen Informationssysteme. |  |
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