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Verfahren
Variabilität und Klassifikation nach Art der Wiederverwendbarkeit
Methode/Technik:29872
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Beschreibung

Adaptierbarkeit und Portierbarkeit können unter dem Oberbegriff der Variabilität zusammengefasst werden. Entsprechend nimmt die Wiederverwendbarkeit mit steigender Variabilität zu. Eine Reihe von Mechanismen existieren, mit deren Hilfe Variabilität technisch realisiert werden kann. Sie setzen meist auf der Ebene der Architektur an. Da Software Merkmale der Wiederverwendbarkeit haben kann, ohne dass diese angestrebt wurde, klassifiziert man intern entwickelte Software danach, ob Wiederverwendbarkeit angestrebt und ob sie tatsächlich gegeben ist. Wird Wiederverwendbarkeit angestrebt und nach den oben ausgeführten Kriterien systematisch hergestellt, spricht man von systematisch wiederverwendbarer Software. Die Maßnahmen, die ergriffen werden, um Software systematisch wiederverwendbar zu machen, erfordern einen erhöhten Aufwand im Vergleich zur Entwicklung nicht systematisch wiederverwendbarer Software, so dass Zusatzkosten entstehen. Diese sind ökonomisch als Investition für die Wiederverwendbarmachung zu sehen, die sich rentieren muss. Ist Software nicht systematisch wiederverwendbar, aber dennoch Wiederverwendbarkeit vorhanden, so spricht man von ad-hoc-wiederverwendbar. Ist auch dies nicht der Fall, ist die Software nicht wiederverwendbar.
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