Die erst in den letzten Jahren entstandene "Extreme Programming" genannte Vorgehensweise behauptet von sich, die Wünsche der Kunden besser berücksichtigen, die Qualität der entstehenden Software gegenüber traditionellen Ansätzen verbessern und die dabei notwendige Entwicklungsressourcen signifikant reduzieren zu können.
Generell ist es jedoch sehr schwierig aussagekräftiges Zahlenmaterial in bezug auf die Vor- und Nachteile einer Entwicklungsmethode zur erhalten. Daher sind die von XP aufgestellten Behauptungen zwar durch zahlreiche Anekdoten, nicht aber durch empirische Erhebungen belegt.
Im ViSEK-Projekt wurde deshalb eine Studie zum Erfolg von XP durchgeführt, die auf Basis einer Erhebung unter 45 Projekten Entscheidungshilfen für den Einsatz von XP in Softwareentwicklungsprojekten liefert.
In der Studie wurde zum Beispiel gefragt, welche Elemente in XP kritisch oder unwichtig sind, welchen durchschnittlichen Erfolg ein
XP-Projekt hat und welche Problemstellungen von aussen an die Projektbeteiligten herangetragen werden.
@techreport{RS01,
author = {B. Rumpe, A. Schr{\"o}der},
title = {{Quantitative Untersuchung des Extreme Programming Prozesses}},
type = {Technical report},
number = {TUM-I0110 and ViSEK/006D},
institution = {Technische Universität München und ViSEK},
year = 2001
}