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 | |  |  | | Beschreibung der Komponente |  | Die Anwendungsfälle bilden die Grundlage für die Definition der Anforderungen. Denn anhand der Anwendungsfälle können die Anforderungen auf Vollständigkeit überprüft, die Realisierungsreihenfolge bestimmt und die Testfälle erstellt werden. Außerdem verbessern sie das Verständnis des Systemverhaltens.
Ein Anwendungsfall wird in der UML (Unified Modeling Language) grafisch durch eine Ellipse dargestellt, die den Namen des Anwendungsfalles trägt.
Zu jeder Ellipse existiert ein Text, der den Anwendungsfall genauer beschreibt. Hier ist eine Beispielstruktur für diese Beschreibung:
Af. –Nr. Name des Anwendungsfalles
-
Akteure
Am Anwendungsfall beteiligte Rollen.
- Vorbedingungen:
Zustand des Systems, bevor der Anwendungsfall eintritt.
- Nachbedingungen:
Zustand des Systems, nach dem erfolgreichen Durchlauf des Anwendungsfalles.
- Invarianten:
Die Bedingungen, die im Rahmen des Anwendungsfalles stets erfüllt sein müssen.
- Nicht-funktionale Anforderungen:
Die Anforderungen in Bezug auf Plattform und Umgebung des Systems, qualitative Aussagen, Prioritäten etc.
- Ablaufbeschreibung:
Beschreibung der Abläufe des Anwendungsfalles in nummerierten Einzelpunkten.
- Ausnahmen, Fehlersituationen:
Die Beschreibung der fachlichen Ausnahme- und Fehlersituationen, die im Rahmen des Anwendungsfalles auftreten können.
- Variationen:
Abweichungen und Ausnahmen zum Normalablauf und ggf. Beschreibungen der alternativen Abläufe.
- Regeln:
Geschäftsregeln, fachliche Abhängigkeiten, Gültigkeits- und Validierungsregeln usw., die für den Ablauf des Anwendungsfalles von Bedeutung sind.
- Services:
Die Liste von Operationen und ggf. Objekten, die im Rahmen des Ablaufes benötigt werden.
- Ansprechpartner, Sitzungen:
Die Liste der Personen, mit denen der Anwendungsfall erarbeitet bzw. durchgesprochen wurde und der Termin der stattgefundenen Sitzungen etc.
- Anmerkungen:
Dokumentation von wichtigen Entwurfsentscheidungen und Festhaltung der Gründe, die zur Entscheidung für eine der Alternativen geführt haben.
- Dokumente, Dialogbeispiele, Referenzen:
Alle Materialien wie z. B. Bildschirmkopien, Dialogprototypen, Druck- und Formularbeispiele, Anleitungen, Handbücher, die in den Gespächen mit den Anwendern etc. verwendet wurden.
- Diagramme:
Sequenz-, und Kollaborationsdiagramme, Klassendiagramme, Aktivitäts- und Zustandsdiagramme.
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