Viele der Methoden zur Vermeidung des Problems der Zustandsexplosion basieren auf kompositionellem Beweisen und Abstraktion. Die dafür typischerweise verwendete Logik enthält ausschließlich universelle Pfadquantoren.
Eine solchermaßen eingeschränkte Version von CTL* wird ACTL* genannt.
Eine solchermaßen eingeschränkte Version von CTL wird ACTL genannt.
Um auch die Möglichkeit von indirekten existenziellen Pfadquantoren durch die Verwendung von Negationen auszuschließen, wird für ACTL(*)-Formeln gefordert, daß sie in positiver Normalform vorliegen, d.h. Negationen dürfen nur auf atomare Aussagen angewandt werden.
Um schließlich durch diese Einschränkungen die Ausdrucksmächtigkeit der Logik nicht zu verringern, werden Konjunktion und Disjunktion sowie die temporalen Operatoren U und R benötigt.
Beispiele von ACTL-Formeln sind AFAGa und AFAXa. Diese Formeln können nicht in LTL ausgedrückt werden. Da ACTL eine Untermenge von CTL ist, sind die Logiken ACTL und LTL nicht vergleichbar.
ACTL* ist außerdem ausdrucksstärker als LTL. Die ACTL*-Formeln AGEFStart und AG ¬AFStart sind beispielsweise nicht in ACTL enthalten.