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 | |  |  | | Durchzuführende Aktivität |  | Die ersten erstellten Anforderungen im Anforderungsdokument werden durch den Systemanalytiker textuell überarbeitet. Dabei hat er die Aufgabe, aus den ersten Anforderungen eine vollständige Sammlung von qualitativ hochwertigen Anforderungen zu bilden. Der Systemanalytiker geht einzeln durch jeden Satz, um die Vollständigkeit und Richtigkeit der Anforderungen zu überprüfen. Fehlende Informationen werden durch Nachfragen erhoben und in die einzelnen Anforderungen schrittweise integriert. Die Widersprüche werden durch Nachfragen aufgelöst. Dazu eignen sich besondere Frage-Antwort-Zyklen zwischen dem Systemanalytiker und den ausgesuchten Fachexperten.
Die Anforderungsanalyse läßt sich in folgende Schritte aufteilen:
Anforderungen sprachlich überarbeiten
In diesem Prozess werden die sprachlichen Defekte Tilgung, Generalisierung und Verzerrung erkannt und dementsprechend behoben. Detaillierte Beschreibungen siehe:
Erkennung der sprachlichen Defizite: Tilgung
Erkennung der sprachlichen Defizite: Generalisierung
Erkennung der sprachlichen Defizite: Verzerrung
Anforderungen klassifizieren
Die sprachlich überarbeiteten Anforderungen werden nach ihren fünf Graden von Verbindlichkeiten klassifiziert, um eine Rangfolge der Wichtigkeit zu bilden
(Verbindlichkeiten einer Anforderung).
Anwendungsfallanalyse
Es wird eine Analyse anhand der Anwendungsfallbeschreibung und der Modellierung durch die Stakeholder durchgeführt, um die ermittelten Anforderungen zu validieren. Es ist sinnvoll, diese von den Mitarbeitern erarbeiten lassen, die sich im Anwendungsbereich fachlich gut auskennen.
Während der Anwendungsfallanalyse taucht eine Vielzahl von Begriffen auf, die von den Stakeholdern unterschiedlich verstanden werden. Für die Klärung von Begriffen ist deshalb ein Fachlexikon hilfreich.
Als Strukturierung und Detaillierung von Begriffen aus dem Anwendungsbereich, häufig aus dem Umfeld eines speziellen Anwendungsfalles können z. B. Brainstormings mit so genannten CRC-Karten verwendet werden.
Aufklären der gefundenen Defizite mit Stakeholdern
Die gefundenen Defizite wie Widersprüche, Redundanzen, Unvollständigkeiten, Unklarheiten etc. werden in Gesprächen (Workshops) mit den Anwendern bzw. Stakeholdern diskutiert und aufgeklärt.
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