Die Forschungsgruppe Software-Systemtechnik bringt die folgenden Kompetenzbereiche ein:
Software-Vermessung und Qualitätsanalyse Grundlage sind Qualitätsmodelle, die für unterschiedliche Typen von Software-Systemen und Anwendungsdomänen Qualitätsziele, Konstruktionsprinzipien, Beurteilungskriterien und Messverfahren definieren. Mit entsprechenden Werkzeugen können so relativ schnell auch große Programme auf strukturelle Schwachstellen und Qualitätsprobleme automatisch analysiert werden und weitergehende Begutachtungen fokussiert werden. Diese Verfahren sollen in Fallstudien validiert und methodisch aufbereitet werden.
Visualisierung von Software-Strukturen Die visuelle Darstellung von großen Programmen ist ein wichtiges Hilfsmittel, um komplexe Software-Strukturen zu erfassen und zu verstehen. In diesem Gebiet gibt es sehr unterschiedliche Ansätze, die jeweils unterschiedlichen Aspekte der Software darzustellen erlauben und unterschiedliche Fragestellungen unterstützen. Hierzu wird ein Überblick zu unterschiedlichen Techniken und Verfahren bereitgestellt und insbesondere Ansätze für die 3D-Darstellung von Software-Strukturen erprobt.
Programmverstehen Im Zusammenhang mit dem Reengineering und der Sanierung von Altsystemen spielen Verfahren für eine detaillierte Programmanalyse, bei der Abhängigkeiten von Code-Teilen und Auswirkungen von Änderungen im bestehenden Programm analysiert werden können, eine wichtige Rolle. Zusammen mit der Nutzung von metrik-basierten Analysen und visuellen Darstellungen erlauben interaktive Analysewerkzeuge eine flexible und zielgerichtete Exploration von Programmen.
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