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 | |  |  | | Beschreibung |  | Mit Hilfe von XMI lassen sich Modelle (s. Modellbildung), genauer gesagt alle Modelle, die auf einem MOF Metamodell basieren (wie z.B. UML) durch XML (eXtensible Markup Language), dem Standard, um Daten im Web zu repräsentieren – darstellen. Bei XML werden die Dateien in eine sog. "DTD" (Document Type Definition) und einen sog. "Body" unterteilt. Die DTD gibt dabei die Struktur des "Bodies" an.
Abbildung 1 stellt den Zusammenhang zwischen UML und der XMI "DTD" bzw. dem XMI "Body" dar.
Abbildung 1: Zusammhang zwischen UML und XMI DTD (bitte klicken für eine vergrößerte Darstellung)
In der aktuellen Version soll zudem die DTD durch sog. XML Schema abgelöst werden, da diese diverse Vorzüge wie, intuitive Bearbeitung, weitere Datentypen etc. besitzen.
Da für eine adäquate Umsetzung der MDA Konzepte im Rahmen eines Entwicklungsprozesses eines Unternehmens die unterschiedlichen Werkzeuge vieler verschiedener Hersteller zu integrieren sind, bietet XMI hier erstmals einen Standard, um Modelle zwischen diesen Werkzeugen auszutauschen und somit unnötige (Modell-)Redundanzen sowie Portierungsfehler bzw. -ungenauigkeiten beim Austausch zu vermeiden. Zudem kann spezifisch für die Unternehmens- bzw. Projektbedürfnisse eine optimale Werkzeugkette zusammengestellt und genutzt werden, wobei zugleich die Abhängigkeit gegenüber einem bestimmten Werkzeughersteller schwinden dürfte.
Da sich zudem mittels XMI alle MOF-basierten Metamodellarten austauschen lassen, wie UML, UML/RT etc. sollte auch für die Zukunft die Austauschbarkeit von Modellen gesichert sein, gleich welche Plattformprofile noch hinzukommen.
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