Softwareentwicklung ist derzeit geprägt von immer komplexeren und gleichzeit schneller zu realisierenden Softwaresystemen. Traditionelle und objektorientierte Prozessmodelle können dem Effizienz- und Kostendruck oft nicht mehr standhalten. In einigen Anwendungsdomänen werden deshalb verstärkt so genannte „Agile Methoden“ eingesetzt. Dies stellt Entwickler und IT-Entscheider in Unternehmen vor große Herausforderungen. Wel-che Vorgehensweise soll gewählt werden? Was soll stärker gewichtet werden: die anfallenden Kosten, „Time-to-Market“ oder die Qualität der Software? Ist die entwickelte Software wandlungsfähig und kann sie bei Bedarf angepasst werden? Wie wartungsfreundlich ist die Software? Wird mein Produkt rechtzeitig zur Markteinführung fertig und wird der Kostenrahmen eingehalten?
Was sind für Sie die Erfolgsfaktoren agiler Softwareentwicklung?
Die Technische Universität München hat deshalb im Rahmen der Initiativen ViSEK und NAME zu dem Workshop „Agile Methodologies Experience“ am 21. Oktober 2002 ein-geladen. Der Workshop war gedacht als ein Diskussionsforum für den Erfahrungs- und Wissensaustausch im Bereich Softwareentwicklung mit Agilen Methoden. Ziel war es zentrale Herausforderungen zu identifizieren und Lösungsansätze zu diskutieren.
Autoren
Dr. Markus Pizka Dr. Bernhard Rumpe Tilman Seifert