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 | |  |  | | Beschreibung |  | COM+ ist ein Komponentenmodell ausschließlich für Microsoft Plattformen. Es entwickelte sich aus der ursprünglich lokalen Komponentenarchitektur COM, der verteilten Variante Distributed COM und dem Microsoft Transaction Server MTS.
COM+ wurde 1999 eingeführt. Ziel war die Unterstützung von 3-Tier Architekturen, die zu dieser Zeit immer mehr im Vordergrund standen. Dazu waren insbesondere die Eigenschaft der Verteilung von Komponenten (DCOM) und die Gewährleistung der Transaktionssicherheit (MTS) wichtig. Heute ist COM+ mit seinen Diensten ein wesentlicher Bestandteil von .Net.
Zum besseren Verständnis der Betriebssystem Architekturen wurden mit der Zeit die meisten Komponenten der Windows Betriebssysteme als COM+ Komponenten realisiert. Eigenentwickelte COM+ Komponenten können homogen in diese Komponentenlandschaft integriert werden und auf COM+ Dienste zugreifen.
COM+ kann als eine Art Herstellerstandard beschrieben werden. Es legt fest wie neue Komponenten zu entwickeln sind, unabhängig von potentiellen Aufrufern oder Programmiersprachen. Ziel ist die binäre Wiederverwendung der Komponenten.
COM+ Komponenten werden in verschiedene Kategorien eingeteilt. Jede Kategorie hat eine eigene ID, die CATID. Über die CATID werden die Komponenten in der Registry angemeldet. Eine CATID setzt sich aus 128 Bit zusammen. Die auf einem Computer definierten CATIDs sind in der Registry gespeichert.
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